Bear­noi­se – die kul­tu­rel­le Keimzelle

In­si­der wis­sen: Die Kul­tur hat sich im ehe­ma­li­gen Bie­ler Schlacht­hof längst ein­ge­nis­tet. In der Sze­ne heisst der an­ge­sag­te Ort hier «La Trap».

Die Sze­ne, das sind Ju­gend­li­che aus Biel und der gan­zen Re­gi­on, die in Vor-Co­ro­na­zei­ten zu­wei­len in Scha­ren hier­her ge­pil­gert sind. Um Mu­sik zu ma­chen und zu hö­ren, um Par­tys zu fei­ern… Da­mit ist es ak­tu­ell na­tür­lich lei­der vor­bei. Wie über­all. Aber die Pro­duk­ti­on von Mu­sik und Vi­de­os geht wei­ter, das plu­ri-kul­tu­rel­le Kol­lek­tiv Ber­noi­se lebt, sei­ne Pro­mo­to­ren sind vol­ler Ta­ten­drang und Ideen…

 

 

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Hand­lungs­be­darf

Ent­lang der Gurn­igel­stras­se und im gan­zen Quar­tier brin­gen ver­ant­wor­tungs­vol­le Haus­be­sit­ze­rin­nen und Haus­be­sit­zer ih­re Lie­gen­schaf­ten wie­der auf Vor­der­mann.  – Ganz an­ders sieht es je­doch (vor­läu­fig) auf dem Schlacht­hof­are­al aus: An al­len Ecken und En­den ist zu be­ob­ach­ten, wie der Zahn der Zeit den schüt­zens­wer­ten Ge­bäu­den zu­setzt. Zer­bro­che­ne Fens­ter­schei­ben, Ris­se in den Wän­den, brö­ckeln­der Putz sind die au­gen­fäl­li­gen Schä­den. Wie es um die Bau­sub­stanz der statt­li­chen Lie­gen­schaf­ten steht, wä­re nä­her zu un­ter­su­chen. Fest steht: Auch hier braucht es drin­gend Sa­nie­rungs­ar­bei­ten, um den jah­re­lan­gen Ver­fall zu stop­pen und die schüt­zens­wer­ten Ge­bäu­de lang­fris­tig zu erhalten…

 

 

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Zeit­do­ku­men­te von Hei­ni Stucki

Die Schlies­sung des Bie­ler Schlacht­hofs war längst be­schlos­se­ne Sa­che, als Hei­ni Stucki 1992 den Auf­trag er­hielt, die dor­ti­ge Ar­beits­welt mit sei­ner Ka­me­ra für die Nach­welt fest­zu­hal­ten. «Das wa­ren in­ter­es­san­te Be­geg­nun­gen, ein­drück­li­che Men­schen», er­in­nert sich der be­kann­te Bie­ler Fo­to­graf heute. 

 

Rund 40 Ab­zü­ge sei­ner ein­drück­li­chen Zeitdokumente
schlum­mern ak­tu­ell im Museumsdepot. 

Wir ha­ben sie ge­sich­tet und fin­den: Sie ge­hö­ren ans Tageslicht!

War­um sie nicht bald schon vor Ort ausstellen? 

 

WEI­TER­LE­SEN UND SCHAUEN

 

 


 

 

Blu­men aus dem Asphalt

Die Idee, den ehe­ma­li­gen Bie­ler Schlacht­hof für die Be­völ­ke­rung zu öff­nen und ihn in ein le­ben­di­ges Zen­trum für Stadt und Re­gi­on zu ver­wan­deln, stösst weit­her­um auf gros­se Re­so­nanz. Kürz­lich be­such­te die Um­welt­in­ge­nieu­rin An­na Ca­pol das Are­al und liess sich von sei­ner Wei­te in­spi­rie­ren: Ein Bo­ta­ni­scher Gar­ten feh­le bis­lang in Biel und im See­land, mein­te sie. Und die Schüss müss­te wie­der ans Ta­ges­licht ge­holt werden.…

Bild: zVg

Was auf dem Rund­gang mit An­na sonst noch al­les zur Spra­che kam, hier: 

 

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Hat je­mand «UN­ORT» gesagt?

 

Jah­re­lang ver­nach­läs­sigt, dem Zer­fall über­las­sen, schlecht­ge­re­det, als Un­ort ver­schrien und ge­mie­den, weil im Be­reich ei­ner ge­plan­ten Au­to­bahn­schnei­se. Jetzt kann das west­astbe­frei­te Are­al mit sei­nen schö­nen his­to­ri­schen Ge­bäu­den end­lich in­stand­ge­stellt und neu ent­deckt werden. 

Biels künf­ti­ges Kul­tur- und  Ge­mein­schafts­bi­jou – von der Be­völ­ke­rung für die Bevölkerung…

Be­reits ist ei­ni­ges in Be­we­gung ge­kom­men. Die Ideen­samm­lung auf un­se­rer Web­site wächst, zu­dem ha­ben An­ni­na Her­zog und Ju­li­an Mei­er ei­ne Face­book-Grup­pe «Schlacht­hof Kul­tur­zen­trum» ge­grün­det, der sich schon über 100 In­ter­es­sier­te an­ge­schlos­sen haben.

Sie freu­en sich auch über di­rek­te In­puts und Kon­tak­te per Mail:

 

annina-herzog@gmx.ch

julianmeier24@hotmail.com

 

Im Bie­ler Tag­blatt vom 26. Fe­bru­ar, das dem Schlacht­hof, sei­ner Ge­schich­te und der Vi­si­on ei­nes Orts für die Ge­mein­schaft ei­ne gan­ze Sei­te wid­met, stel­len sie ih­ren Traum vor – und for­dern al­le In­ter­es­sier­ten da­zu auf, mit­zu­ge­stal­ten und ih­re Ideen einzubringen:

 

 

 

 


 

 

Er­öff­nung 2023?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MO­BI­MO – don’t touch my Schlachthof!