ZUKUNFT GESTALTEN

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ALTES ERHALTEN – NEUES ANSCHIEBEN

 

In seinem Modell hat Nicolas Tschabold die ehemalige Direktionsvilla mit all ihren Feinheiten detailgerecht nachgebildet. Ebenso die alten Schlachthallen von 1885 und das imposante Gebäude entlang der Salzhausstrasse. «Das Bestehende auf diesem Areal ist eindrücklich und interessant – mein Ziel war es, ein Maximum davon zu erhalten», erklärte der Jung-Architekt seine Arbeit anlässlich einer Diskussionsveranstaltung über Zukunftsvisionen für das Bieler Schlachthofareal.

Wie 23 seiner StudienkollegInnen an der Hochschule für Technik und Architektur in Fribourg hat er sich in den letzten Monaten intensiv mit dem Areal befasst: Im Rahmen ihrer Bachelor-Diplomarbeit hatten sie die Aufgabe, auf der rund 8000 Quadratmeter grossen Parzelle eine Baufachschule zu planen. Dabei gingen nicht alle mit der alten Bausubstanz so sorgsam um wie Nicolas: Einige Studierenden machten kurzerhand Tabula Rasa, um das Areal von Grund auf neu zu bebauen.

Am Wochenende vom 2./3. Oktober war eine Auswahl der Bachelor-Arbeiten in der ehemaligen Schlachthalle auf dem Areal ausgestellt. Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich beeindruckt von den kreativen Lösungen für das Areal und dessen Umgebung, dargestellt mit Visualisierungen und filigran gebauten Modellen.

 

 

Bereits anlässlich der Vernissage vom Samstag drehten sich die Gespräche immer wieder um die Frage: Erhalten, erneuern, abbrechen und ersetzen? Die zahlreichen Gäste aus Fribourg und der Westschweiz, die das Areal zum ersten Mal besuchten, waren allesamt begeistert vom Ort und dessen Charme. – Dies wohl nicht zuletzt auch dank dem von der Fachhochschule offerierten Apéro, geliefert von der bestehenden Gastronomie auf dem Areal: Wein von der Cave des Gourmets und köstliche tamilische Häppchen aus Samis Schlachthofküche. Einmal mehr haben die ansässigen Schlachthöfler Sami, Chrigel, Jacques sowie diesmal insbesondere auch die Firma Baronello, die ihre Räumlichkeiten für den Event zur Verfügung stellte, für ein tolles Gelingen gesorgt. Genauso wie die beiden DJs, die mit ihrem Sound die alten Schlachthallen verwandelten...

 

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CRITICAL MASS ZU GAST

Wie an jedem letzten Freitag im Monat, war auch in Biel am 24. September der Velotross der Critical Mass unterwegs. Erstmals führte die Route vom Joran-Platz durch die Stadt aufs Schlachthofareal. Dort stellten die BesucherInnen ihre Velos entlang dem neuen Zaun ab. Dieser wurde letzte Woche von der Stadt erstellt, um zusätzliche Autoparkflächen einzugrenzen. Rund zehn Parkplätze für Motorfahrzeuge will die Liegenschaftsverwaltung neuerdings auf dem Feld vermieten. Hätten gestern hundert Velofahrende ihr Fahrzeug dort abgestellt, es hätte immer noch Platz für weitere gegeben…

 

Nach der Fahrt durch die Stadt bewirteten die Schlachthof-Mieter Sami und Chrigel zusammen mit ihren Freunden die Gäste auf dem Schlachthofareal. Saisongerecht schöpften sie köstliche Kürbis- und Gemüsesuppe, dazu ein kühles Bier.

 

 

Doch nicht nur das: Chrigel hatte extra Christian Stauffer von der Velowerkstatt Grüens Huus eingeladen, der mit seinem Notfallkoffer angefahren kam. Schon bevor der Velotross eintraf, zogen sich die beiden Chrigels rote Arbeitsschürzen über. Im Lauf des Abends nahmen sich die beiden Bicycle-Repair-Männer dann aller Velos an, die es nötig hatten – pumpten Pneus und ölten Ketten…

 

Als es langsam Nacht wurde, griff eine Velofahrerin zur Gitarre – ein paar Leute stimmten ein Lied an. Einmal mehr eine wunderbare Stimmung auf dem Schlachthofareal… … und der Wunsch, sowohl von Seiten der GastgeberInnen wie der engagierten Velofahrenden, die Critical Mass möge ihre Route künftig öfters auf den Schlachthof lenken. Für alle, die das alles verpasst haben und gerne bei einem nächsten Mal dabei sein möchten: An Abstellplätzen für Velos mangelt es (vorläufig) nicht – und die IG Schlachthof Kulturzentrum freut sich auf weitere Besuche!  

 

   


   

 

  

DAS URBANOSCOPE –
DER ANDERE BLICK AUF DIE STADT

Am letzten Freitag haben wir auf dem Schlachthof-Areal unseren ersten KULTURPARKPLATZ eingeweiht. Mit einer richtigen Vernissage, eingerahmt von Musik, mit Ansprachen, Weisswein, Bier, Pizza aus dem mobilen Holzofen und köstlichen Samosas.

Die Ansprachen waren kurz, aber prägnant: Annina von der IG Schlachthofareal wies darauf hin, dass die Stadt Biel sämtliche Freiräume auf dem Areal künftig als Parkplätze für motorisierte Stehzeuge, sprich Autos vermieten will. Dagegen wehren wir uns: Wir haben bei der Liegenschaftsverwaltung Interesse am Mieten weiterer Kulturparkplätze angemeldet und eine Petition gestartet...

Das Parkfeld Nummer 3 hingegen haben wir seit dem 1. September ganz offiziell gemietet. Statt ein Motorfahrzeug ragt dort nun das anderswar URBANOSCOPE in die Höhe – die Holzplatten und seine elegante Form bilden einen wunderbaren Kontrast zur Bestückung der übrigen Parkplätze.

Das URBANOSCOPE ist ein ganz spezielles Geschenk ans Schlachthofareal, gestiftet, aufgestellt und präsentiert von Katia Ritz, Florian Hauswirth und Géraldine Heller – dem Team RITZWIRTH, das in den letzten Monaten bereits im Centre Pasquart mit einem noch grösseren Riesenperiskop Furore gemacht hat.

Das URBANOSCOPE auf dem Schlachthof-Kulturparkplatz ist als Periskop konstruiert: Spiegel leiten den Blick optisch durch einen Kanal nach oben – plötzlich präsentiert sich die Umgebung auf eine neue, unerwartete Art und Weise...

 

RITZWIRTH haben ihr Kunstwerk der Neuentdeckung des Schlachthofs gewidmet. Weil es eine andere Perspektive auf den Schlachthof ermöglicht: aus der Vogelperspektive. «Die BewohnerInnen der Stadt sollen auf diesen besonderen Ort mit seiner speziellen Geschichte aufmerksam gemacht werden. Neue Geschichten und Projekte sollen hier mit Kultur und Menschen entstehen», haben sie im Begleittext geschrieben.

In der Tat: Wer einen Blick auf die Spiegel und durch das Teleskop wagt, entdeckt erstaunliche Bilder. – In den nächsten Tagen und Wochen kann das URBANOSCOPE auf dem Schlachthof weiterhin besichtigt werden... oder besser gesagt, man kann den Schlachthof durch das URBANOSCOPE besichtigen.

Kommt vorbei, es lohnt sich!

Und bei dieser Gelegenheit noch ein grosses MERCI an Géraldine, Katia und Florian!

Zu nächtlicher Stunde gab es am 17. September dann noch eine zweite Premiere auf dem Schlachthof-Areal – dabei zeigte sich, dass der Ort auch eine ausgezeichnete Kulisse für Openair Kinovorstellungen abgibt!

 

 

 


  

KULTURPLATZ STATT PARKPLATZ!

Auf dem Schlachthof-Areal in Biel ist seit dem Sommer einiges in Bewegung geraten: Die Liegenschaftsverwaltung der Stadt, die für die Vermietung und den Unterhalt des Areals zuständig ist, hat den Platz neu vermessen, Steine verschoben – und neue Parkplätze markiert.

Erstmals haben wir davon gehört, als wir uns mit Bewohnerinnen und Bewohnern der Region Anfang August zu Boule&Pastis trafen. Plötzlich war bereits rund ein Drittel des bisherigen Freiraums an einen zweiten Auto-Occasionhändler vermietet. Auf unsere Anfrage bei der Liegenschaftsverwaltung hiess es, man habe den Auftrag, das Areal «besser» zu bewirtschaften. Sprich: Künftig soll der gesamte Aussenraum um die ehemaligen Schlachthofgebäude als Abstellraum für Motorfahrzeuge genutzt werden.

In den letzten Wochen hat die Stadt deshalb nicht nur neue zusätzliche Parkplätze geschaffen, sondern auch die Parkfelder, die schon vor Jahren gelb nummeriert aber seit langem nicht mehr vermietet worden sind, neu ausgeschrieben. Abgegeben werden die Plätze an Dauermieter, zu einem lächerlichen Dumpingpreis von gerade mal 60 Franken im Monat.

Ein Schock für die langjährigen Mieterinnen und Mieter auf dem Areal. Die beiden Parkplätze vor der Weinhandlung Cave des Gourmets hat die Stadt ruckzuck öffentlich zur Miete ausgeschrieben. Notabene ohne Rücksprache mit den Geschäftsinhabern, die das drohende Unheil erst in letzter Minute noch abwenden und «ihre Parkplätze» zurückmieten konnten. Andernfalls hätten sie ihren Betrieb aufgeben müssen: Sie brauchen logischerweise den Platz vor ihren Degustations- und Lagerräumen für die An- und Auslieferung sowie für Kundinnen und Kunden.

Drohende Verdrängung

Nun muss die Cave des Gourmets für die beiden gelb markierten Plätze vor dem Haus also zusätzlich Miete bezahlen. Schlimmer trifft es den Bildhauer Christian Ryter, vor dessen Atelier das Parkfeld Nr. 8 markiert ist. Seit Jahren nutzten seine Vorgängerin und er diese Fläche als Freiluft-Arbeitsplatz sowie als Abstell- und Lagerraum. Damit soll es nun endgültig vorbei sein: Laut Auskunft bei der Liegenschaftsverwaltung wurde auch dieser Platz als Parkplatz für Dauermieter bestimmt. Wenn er bis am 4. Oktober nicht geräumt ist, droht sie mit kostenpflichtiger Zwangsräumung.

Für den Holzplastiker, der für die Bearbeitung seiner grossen Skulpturen auf den Aussenraum vor seinem Atelier zwingend angewiesen ist, ein Albtraum: «Wenn ich mit Säge und Hobel arbeite, fliegen schnell einmal Späne. Wie soll ich garantieren, dass da keine parkierten Autos zu Schaden kommen?»

 

Um dies zu verhindern, wollte die IG Schlachthof Kulturzentrum Parkplatz Nr. 8 von der Stadt mieten, um ihn künftig als Kulturplatz zu nutzen. – Bei der Liegenschaftsverwaltung zeigt man dafür wenig Verständnis. Im Gegenteil: Im Mietvertrag zu den Aussenabstellplätzen auf dem Schlachthofareal wird als Verwendungszweck ausdrücklich festgehalten: «Abstellplatz für immatrikuliertes und mit Polizeikennzeichen versehenes Motorfahrzeug.»

 

Keine Dumping-Parkplätze!

Sowohl der Zeitpunkt wie das Vorgehen der Stadt sind absolut unverständlich und inakzeptabel: Gerade die letzten Monate haben gezeigt, dass es in der Bevölkerung ein grosses Interesse und viel Enthusiasmus für die langfristige Nutzung des Areals als Kultur- und Begegnungszentrum gibt. Die aktuelle Umfunktionierung des gesamten Areals zu einem Grossparkplatz zielt darauf ab, diese Nutzung zu blockieren.

Mehr noch: Mit der Schaffung von Dumping-Dauerparkplätzen torpediert die Stadt Biel ihre eigene Gesamtmobilitätsstrategie, wonach die Zahl der Oberflächenparkplätze im öffentlichen Raum reduziert werden soll. Zudem unterbietet sie die bestehenden privaten Parking-Angebote in Bahnhofsnähe, die alles andere als ausgelastet sind, massiv. So gibt es etwa im Bahnhofparking mit insgesamt 325 Stellplätzen auch für Dauermieter noch viel Platz, wie uns auf Nachfrage bestätigt wurde. Ein Augenschein zeigt: An einem Werktagvormittag herrscht dort insbesondere im Untergeschoss gähnende Leere. Das Gleiche gilt für das «Park and Rail»-Angebot der SBB, wo nur ein Bruchteil der 140 zur Verfügung stehenden Parkplätze besetzt waren.

 

Die IG Schlachthof Kulturzentrum sagt: So nicht!

Mit einer Petition fordert sie deshalb von der Stadt, auf das Vermieten von Dauerparkplätzen auf dem Schlachthofareal zu verzichten und stattdessen die Fläche für andere Nutzungen anzubieten – zum Beispiel für Kulturveranstaltungen oder als Atelieraussenräume.

 

Unterstütze auch du die Petition

HIER kannst du unterschreiben!

 


  

EIN VIELVERSPRECHENDER BEGINN

Sonntag, 8. August 2021 – ein historischer Tag auf dem Schlachthofareal! Nach wochenlangem Sammeln und Sichten von Ideen, Vorschlägen und Visionen für die künftige Nutzung des Schlachthofareals, wurde es endlich konkret: Ab 14 Uhr lud die IG Schlachthof-Kulturzentrum zu Boule & Pastis – dem ersten von ihr initiierten Event...

Am frühen Sonntagnachmittag installierte DJ Jonathan mit seinen FreundInnen sein Mischpult unter einem roten Sonnenschirm, mitten auf dem Platz. Ein paar HelferInnen (und künftige SpielerInnen) markierten drei Pétanquefelder auf dem anspruchsvollen, weil etwas unebenen Boden zwischen den Parkplätzen. Eine besondere Überraschung war der Rivella-Getränkewagen, der seit Jahren – bisher ungenutzt – auf dem Areal steht. Sami, Chrigel und Jacques haben ihn extra für den ersten Kultur-Event auf dem Schlachthofareal auf Vordermann gebracht – inklusive Eismaschine für die Pastis-Bar und Kühlschrank für weitere Getränke...

 
Vor dem Wagen standen ein paar Tische und Bänke sowie der imposante Grill – alles ebenfalls von Chrigel und seinen FreundInnen bereitgestellt!

Als um 14 Uhr die ersten Gäste eintrudelten, brach die Sonne durch die Wolken, Musik lag in der Luft, und Marc hatte sich mit seiner Pastis-Bar im Getränkewagen bereits eingerichtet. Es konnte losgehen!

Bald schon rollten die ersten Kugeln. Im Lauf des Nachmittags kamen immer mehr Spielerinnen und Spieler sowie ZuschauerInnen. Alte Bekannte begrüssten sich, neue Bekanntschaften wurden geschlossen. Auf den Spielfeldern herrschte reges Treiben, heisse Wettkämpfe wurden ausgetragen; am Spielfeldrand wurde geplaudert, diskutiert, debattiert und genetzwerkt...

 

Eine entspannte, gemütliche Atmosphäre lockte zum Verweilen. Die Pastis-Flaschen leerten sich zügig, Spielerinnen und Spieler legten mitgebrachte Köstlichkeiten auf den Grill – beim gemeinsamen Spielen, Reden, Essen und Trinken verflog die Zeit  im Nu. Die Kugeln flogen bis in den Abend – und alle waren sich einig:

Boule & Pastis auf dem Schlachthofareal war ein toller Anfang – es muss weitergehen!

Das Schlachthofareal ist ein wunderbarer Begegnungsort. Es darf nicht sein, dass diese Oase zum Nur-noch-Parkplatz verkommt und vollends von Stehzeugen überstellt wird...

Weitere Events folgen schon bald.

 

 

 


  

OCCASION-AUTOS – NICHT NUR ZUM AUSSCHLACHTEN

Seit Jahren wird ein Teil des Schlachthofareals als Ausstellungsraum für Occasion-Autos genutzt. Als der Gebrauchtwaren-Handel der Garage Merz & Amez Droz an die Bözingenstrasse zog, war das ein Glücksfall für den Autohändler Reda Daher: Er hatte kurz zuvor seinen angestammten Standort in Lyss räumen müssen, weil die Centravo Holding AG für das von ihm genutzte Areal Eigenbedarf anmeldete. Nach 15 Jahren war er deshalb gezwungen, mitten in der Coronazeit, einen neuen Standort zu suchen – und wurde nach langem Hin und Her auf dem Schlachthofareal fündig.

Mitten auf dem Platz hat er einen grossen Container aufgestellt – rundherum ein wenig Grün, ein Grill, ein Tisch mit Stühlen – drinnen das einfach eingerichtete Büro. Die meiste Zeit des Tages sei er aber unterwegs, sagt der Autohändler. Bei Kundinnen und Kunden, auf der Suche nach Gebrauchtwagen, die er für den Weiterverkauf herrichten lässt oder selber auf Vordermann bringt. Bei einem Kaffee kommen wir ins Gespräch. Reda Daher ist vor über 30 Jahren aus dem Libanon in die Schweiz gekommen. Zuerst lebte er in Zürich, arbeitete auf dem Bau, im Gastgewerbe... bis er den Autohandel entdeckte. Vor 21 Jahren ist er dann in die Region Biel gezogen.

Das Geschäft mit den Occasion-Autos laufe seit Corona eher schlecht als recht, bedauert der Autohändler. Deshalb musste er das Angebot der Bieler Liegenschaftsverwaltung ausschlagen, für insgesamt CHF 3000 den gesamten noch freien Aussenraum auf dem Schlachthofareal zu mieten.

Die Stadt scheint nicht lange gezögert zu haben: Seit Ende letzter Woche bietet nun ein weiterer Autohändler auf dem Areal seine Altwagen an...

 

 

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GROSSES KINO

«Ein lebendiges, polyvalentes Kulturareal zwischen Nidau und Biel», steht auf einem der zahlreichen Wunschzettel, die am Infotag vom 29. Mai im Ideen-Briefkasten landeten. Auf einem anderen schreibt eine Besucherin: «Lebensqualität wird am öffentlichen Raum gemessen und an dessen Vielfältigkeit.»

Die Auswertung des bunten Strausses an Wünschen, Vorschlägen und Visionen, die bisher zusammengekommen sind, macht Freude und zeigt einmal mehr: Das Potenzial des Areals ist riesig. Und an Ideen, wie dieses erhalten, vielfältig genutzt und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann, mangelt es nicht.

Es gibt auch bereits sehr konkrete, vielversprechende Projekte und Interessenbekundungen. So schrieb uns etwa Marc Hämmerli, Leiter der Drogenanlaufstelle Contact in Biel – nach Rücksprache mit der Geschäftsleitung: «Wir haben in Bezug auf das Schlachthofareal gemeinsame Interessen. Auch für uns ist es erstrebenswert, wenn der Raum genutzt und gleichzeitig erhalten wird. Wir sind daran interessiert, an dem Standort zu bleiben und melden dieses Interesse bei der Stadt an.»

Das Contact ist seit 2015 im ehemaligen Schlachthof-Verwaltungsgebäude an der Murtenstrasse 68 eingemietet. Damals musste man davon ausgehen, dass schon bald wiederum ein neuer Standort gesucht werden müsse. Gross ist deshalb bei den Verantwortlichen die Erleichterung, dass das Contact (hoffentlich!) dort bleiben kann, wo es ist.

Letzten Freitag erreichte uns dann eine weitere, ermutigende Mail, die grosses Kino verspricht: «Das Filmpodium möchte sein offizielles Interesse für eine neue Spielstätte des Filmpodiums in einem künftigen soziokulturellen Rahmen im Schlachthof anmelden. Wir benötigen dafür Platz für ein Kino mit 100 Sitzplätzen entweder in einem der bestehenden Gebäude oder durch Bau eines externen Kubus auf der Freifläche», schreibt Ruth Tennenbaum im Namen des Filmpodium-Vorstands. Sie hatte das Areal, zusammen mit weiteren Vorstandsmitgliedern, am Info-Anlass besucht und ist mit uns bereits damals ins Gespräch gekommen.

Denn das Filmpodium sucht seit längerer Zeit nach einer Alternative zum bisherigen Standort. Diese sollte zentraler gelegen und besser zugänglich sein als die aktuelle Spielstätte. Nach Besichtigung des Schlachthofareals steht für den Vorstand fest: Hier wäre der ideale Ort – unter gewissen Voraussetzungen.

Wichtig ist, dass im künftigen Kino auf dem Schlachthofareal die Zugänglichkeit für Menschen mit einer Beeinträchtigung gewährt ist. Zudem braucht es ein geeignetes Umfeld, das künftige Kinobesucherinnen und -besucher anzieht: «Das Kino müsste mit einem Gastronomieangebot (minimal eine Bar) gekoppelt werden und am Standort ein nächtliches Leben ermöglichen. Auch sind wir der Ansicht, dass ein Umzug an diesen sehr spannenden Standort nur Sinn machen kann, wenn es zu einer permanenten Nutzung durch einen Mix von Kultur, Begegnung und Kleinunternehmertum kommt, d.h. die Stadt bereit ist, diesen Standort für einen solchen Zweck eine Entwicklung zuzulassen. Damit das gelingt müssen innovative Projekte einen Mehrwert bieten, der diesen Standort zu etwas Einzigartigem macht.»

Das sehen wir genauso – und freuen uns darauf, mit allen Interessierten an diesem Faden weiterzuspinnen...

 

 


  

REISE IN DIE VERGANGENHEIT

Für die meisten Besucherinnen und Besucher ist das Bieler Schlachthof-Areal Neuland. Wer hat es in den letzten Jahrzehnten schon gewagt einen Fuss auf das als Unort verbrämte Gelände zu setzen? Ein Ort ohne Zukunft, dem Abbruch geweiht für eine Autobahn. Das hat sich seit ein paar Monaten plötzlich geändert. Gerne lässt man sich heute vom unbekannten Gelände, den altehrwürdigen Gebäuden rund um den Innenhof, der grosszügigen Anlage inspirieren und zu Zukunftsvisionen verleiten.

 

Ganz anders Jean-Louis Burkhardt. Für ihn gab es bei seinem Besuch anlässlich des Info-Anlasses vom 29. Mai auf dem Schlachthofareal nichts Neues zu entdecken. Ausser vielleicht dem traurigen Zustand der Gebäude, in denen er 23 Jahre lang mit Engagement und Leidenschaft seinen Beruf ausgeübt hatte...

 

 

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DIE SCHLACHTHOF-IDEE SPRIESST UND BLÜHT

Die Info-Veranstaltung auf dem Schlachthof-Areal vom Samstag, 29. Mai 2021, war ein Grosserfolg!

Das sonnige Wetter und die Neugier lockten Hunderte von Besucherinnen und Besuchern aus der ganzen Region. Bereits für die erste Führung um 14 Uhr fand sich eine bunte Schar von Interessierten jeden Alters vor dem Eingang des Areals. «Wir sind überwältigt», freut sich Julian Meier von der IG, «das Interesse in der Bevölkerung ist riesig. Mindestens 400 Personen besuchten den Infoanlass».

Annina Herzog ergänzt: «Wir wollten der Bevölkerung zeigen, welches Bijou hier schlummert. Viele Leute waren zum ersten Mal auf diesem grossartigen Areal und waren begeistert.»

 

Es gab denn auch viel zu entdecken. Die meisten aktuellen Mieterinnen und Mieter waren vor Ort und gaben gerne Auskunft. Sie freuen sich, dass die Schlachthofgebäude erhalten bleiben und gesichert werden.

Weil die Neugestaltung des Areals gemäss den InitiantInnen auf sanfte Art und Schritt für Schritt erfolgen soll, haben viele von Ihnen bessere Aussichten, auf dem Areal bleiben zu können, als wenn die Stadt an dieser Stelle eine renditeträchtige Hochhausüberbauung bewilligen sollte.

Deshalb öffneten diverse Nutzerinnen und Nutzer im Schlachthofareal ihre Räumlichkeiten: Nebst dem Atelier von Bildhauer Chrigel Ryter und der Cave des Gourmets konnte man auch einen Blick ins historische Hauptgebäude werfen und die ebenfalls historisch anmutenden Installationen für die Energieversorgung besichtigen.

 

 

Die gut besuchten Führungen mündeten in spannende Diskussionen darüber, wie der ehemalige Schlachthof künftig öffentlich und kulturell genutzt werden könnte. Rege nutzten die BesucherInnen die Möglichkeit, ihre Ideen und Visionen auf Video aufzuzeichnen. Viele setzten sich auch an den langen Infotisch, um auf bereitgestellten Zetteln ihre Inputs in ein paar Sätzen zusammenzufassen oder auf einem Plan einzuzeichnen. «Der Briefkasten ist übervoll», freut sich Maria Beglerberovic, ebenfalls aktiv in der Interessensgemeinschaft.

 

  

DAS SCHLACHTHOF – MANIFEST

Die IG Schlachthof-Kulturzentrum hat als Vorbereitung für den Infotag vom 29. Mai 2021 unter anderem auch ein Manifest entworfen. Darin fasst sie ihre Ideen, Gedanken und Forderungen für die künftige Entwicklung und Nutzung des Areals zusammen.

Das Motto lautet kurz und bündig:

  Kultur im Zentrum  

  Im Zentrum Kultur  

 


  

HAT DIE STADT BIEL WIRKLICH
KEINE BESSERE IDEE?

 


  

LUGANO:
STADTREGIERUNG ZERSTÖRT KULTURZENTRUM

Ein selbstverwaltetes Kultur- und Begegnungszentrum auf dem Areal des alten Schlachthofs – die Vision, die in Biel immer mehr Leute begeistert, war in Lugano seit 2002 bereits Realität: «Das «Molino» war so etwas wie das autonome Herz des Tessins, ein Ort für Konzerte, Filme und Diskussionen, für alternative Kultur, die sich der Profitlogik entzieht», schreibt die WOZ über das Centro Sociale Autogestito auf dem «Ex-Macello» in Lugano.

© Marko Miladinovic

Diese gelebte Utopie ist Geschichte... In der Nacht vom 29. Mai liess die Luganeser Stadtregierung das selbstverwaltete Kulturzentrum räumen und in einer Nacht- und Nebelaktion auch gleich einen Teil der Gebäude abreissen. Just an dem Tag notabene, als auf dem Bieler Schlachthof-Areal die Bevölkerung in hoffnungsvoller Aufbruchstimmung das Potenzial «ihres Schlachthofs» auslotete...

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LA CAVE DES GOURMETS

 

 

Im Innenhof, gleich gegenüber der ehemaligen Schlachthalle, geht’s ein paar Treppenstufen hinunter ins Soussol. Dort, hinter einer massiven Holztür verborgen, befindet sich ein Bijou, das man hier, im ehemaligen Schlachthof, zuallerletzt erwarten würde…

 

 

«Die Leute reagieren überrascht, wenn sie zum ersten Mal zu uns kommen. Dann tönt es immer wieder ahhh und ohhh…», lachen Yann Jauss und Nicolas De Nisco. Sie sind die Betreiber oder vielmehr die Gastgeber in der Cave des Gourmets. Ein Weinkeller, der zum Verweilen und Degustieren einlädt.

 

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VOM SCHLACHTHOF ZUM ZELTLAGER

Doris Carnal dreht den Schlüssel und schiebt das metallene Eingangstor auf.

Die Wände der als Lager genutzten einstigen Schlachthalle sind weiss gekachelt, der Boden aus massiven Betonplatten. «Hier im Eingangsbereich war die Pferde-Notschlachtung», erzählt Frédéric Carnal. Ein paar Schritte weiter öffnet er die Tür zu einem dunklen Nebenraum und macht das Licht an. Regale, vollgestopft mit Blachen, Werkzeugen und Verbrauchsmaterial, bunt gemischt. Nur das Ehepaar Carnal weiss, was wo zu finden ist.

Seit bald dreissig Jahren vermieten Doris und Frédéric Carnal Festzelte und Eventmaterial. Fast genauso lang lagern sie ihr Material, wenn es nicht gerade im Einsatz ist, in den ehemaligen Schlacht- und Kühlhallen...

 

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ASTRONAUTEN IM ANFLUG

              Vor dem niedrigen Gebäude mit Flachdach stapeln sich imposante Baumstämme. Manche noch im Rohzustand, die zerfurchte Rinde mit Moos bewachsen. Andere sind geschält, beschnitten. Aus einem Baumstrunk wächst scheinbar ein Blumentopf – das kann sich unter den Händen von Christian Ryter schon morgen wieder ändern...

 

 

 

 

Bald sind es drei Jahre, dass der Künstler sein Atelier in den Räumlichkeiten der ehemaligen Schweine-Zerlegerei und dem Kesselhaus eingerichtet hat. Er hat es noch keine Sekunde bereut...  

 

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BEARNOISE DIE KULTURELLE KEIMZELLE

Insider wissen: Die Kultur hat sich im ehemaligen Bieler Schlachthof längst eingenistet. In der Szene heisst der angesagte Ort hier «La Trap».

Die Szene, das sind Jugendliche aus Biel und der ganzen Region, die in Vor-Coronazeiten zuweilen in Scharen hierher gepilgert sind. Um Musik zu machen und zu hören, um Partys zu feiern… Damit ist es aktuell natürlich leider vorbei. Wie überall. Aber die Produktion von Musik und Videos geht weiter, das pluri-kulturelle Kollektiv Bernoise lebt, seine Promotoren sind voller Tatendrang und Ideen...

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HANDLUNGSBEDARF

Entlang der Gurnigelstrasse und im ganzen Quartier bringen verantwortungsvolle Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer ihre Liegenschaften wieder auf Vordermann.  – Ganz anders sieht es jedoch (vorläufig) auf dem Schlachthofareal aus: An allen Ecken und Enden ist zu beobachten, wie der Zahn der Zeit den schützenswerten Gebäuden zusetzt. Zerbrochene Fensterscheiben, Risse in den Wänden, bröckelnder Putz sind die augenfälligen Schäden. Wie es um die Bausubstanz der stattlichen Liegenschaften steht, wäre näher zu untersuchen. Fest steht: Auch hier braucht es dringend Sanierungsarbeiten, um den jahrelangen Verfall zu stoppen und die schützenswerten Gebäude langfristig zu erhalten...

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ZEITDOKUMENTE VON PHOTOGRAPH HEINI STUCKI

Die Schliessung des Bieler Schlachthofs war längst beschlossene Sache, als Heini Stucki 1992 den Auftrag erhielt, die dortige Arbeitswelt mit seiner Kamera für die Nachwelt festzuhalten. «Das waren interessante Begegnungen, eindrückliche Menschen», erinnert sich der bekannte Bieler Photograph heute.

Rund 40 Abzüge seiner eindrücklichen Zeitdokumente schlummern aktuell im Museumsdepot. Wir haben sie gesichtet und finden: Sie gehören ans Tageslicht! Warum sie nicht bald schon vor Ort ausstellen?

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BLUMEN AUS DEM ASPHALT

Die Idee, den ehemaligen Bieler Schlachthof für die Bevölkerung zu öffnen und ihn in ein lebendiges Zentrum für Stadt und Region zu verwandeln, stösst weitherum auf grosse Resonanz. Kürzlich besuchte die Umweltingenieurin Anna Capol das Areal und liess sich von seiner Weite inspirieren: Ein Botanischer Garten fehle bislang in Biel und im Seeland, meinte sie. Und die Schüss müsste wieder ans Tageslicht geholt werden....

Bild: zVg

Was auf dem Rundgang mit Anna
sonst noch alles zur Sprache kam, hier:

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HAT JEMAND «UNORT» GESAGT?

Jahrelang vernachlässigt, dem Zerfall überlassen, schlechtgeredet, als Unort verschrien und gemieden, weil im Bereich einer geplanten Autobahnschneise. Jetzt kann das westastbefreite Areal mit seinen schönen historischen Gebäuden endlich instandgestellt und neu entdeckt werden.

Biels künftiges Kultur- und  Gemeinschaftsbijou – von der Bevölkerung für die Bevölkerung...

Bereits ist einiges in Bewegung gekommen. Die Ideensammlung auf unserer Website wächst, zudem haben Annina Herzog und Julian Meier eine Facebook-Gruppe «Schlachthof Kulturzentrum» gegründet, der sich schon über 100 Interessierte angeschlossen haben.

Sie freuen sich auch über direkte Inputs und Kontakte per Mail:

annina-herzog@gmx.ch

julianmeier24@hotmail.com

Im Bieler Tagblatt vom 26. Februar, das dem Schlachthof, seiner Geschichte und der Vision eines Orts für die Gemeinschaft eine ganze Seite widmet, stellen sie ihren Traum vor – und fordern alle Interessierten dazu auf, mitzugestalten und ihre Ideen einzubringen:


  

ERÖFFNUNG 1. Mai 2023?

 

MOBIMO – don't touch my Schlachthof!

 


  

➤ 12 Minuten ➤ 12 Inspirationen ➤ und 1 Frust

Ein Schlachthof als künftiges Kreativ- und Kulturzentrum?

Die Idee ist nicht neu. Aber deshalb um keinen Deut schlechter – im Gegenteil.

12 inspirierende Beispiele aus Nah und Fern:

    1. Im alten Schlachthaus Bern wird seit 1982 Theater gespielt.
    2. In Monthey (VS) wurde das ehemalige Schlachthaus 1990 in das schmucke  P’tit théâtre de la Vièze verwandelt.
    3. Die Anciens Abattoirs von Sierre gelten schon seit 1991 als Herzstück der dortigen alternativen Kulturszene.
    4. QG steht für Quartier général artistique in La Chaux-de-Fonds. Das Zentrum für zeitgenössische Kunst entfaltet sich seit 2013 in den eindrücklichen Hallen des ehemaligen Schlachthofs von La Chaux de Fonds. Diese wurden Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut und stehen seit 1988 unter Denkmalschutz.
    5. 2002 wurde in Laufen das Kulturzentrum alts Schlachthuus eingeweiht, wo heute unter anderem die Musikschule sowie das Kultruforum Laufen untergebracht sind.
    6. In Luzern bespielt der Verein Südpol seit 2008 einen Teil des ehemaligen Schlachthofs an der Arsenalstrasse als Zentrum für alternative Kultur. Im September 2020 sind in direkter Nachbarschaft auf dem «Kampus Südpol» das Luzerner Sinfonie Orchester und die Hochschule Luzern Musik eingezogen.
    7. Die belgische Stadt Namur überführte die Abbatoirs de Bomel in ein Zentrum für Kultur, Kreativität und Bühnenkunst …
    8. Das Kulturzentrum Schlachthof in Kassel blickt bereits auf eine lange und bewegte  Geschichte zurück: Als in den 1970er Jahren eine Gruppe von Akteurinnen und Akteure einen Ort suchte, um ihre Ideen von Selbstbestimmung, Partizipation und kultureller Vielfalt zu verwirklichen, stellte ihnen die Stadt die soeben stillgelegten Schlachthofgebäude zur Verfügung – vorerst provisorisch. In den folgenden Jahren entwickelte sich der ehemalige Schlachthof zu einem einmaligen Kulturzentrum mit einer breiten Palette von Inititativen, Veranstaltungen, aber auch Bildungs- und Beratungseinrichtungen sowie Kinder- und Jugendangeboten…
    9. In unmittelbarer Nähe des Bahnhofs beherbergt der ehemalige Schlachthof Bremen das grösste Kulturzentrum der Stadt. Nebst der Schlachthofkneipe stehen zahlreiche Gebäude wie die alte Kesselhalle oder der Magazinkeller für Veranstaltungen zur Verfügung, es gibt zahlreiche Kulturwerkstätten, eine eigene Zeitung... Unter freiem Himmel beherbergt das Areal unter anderem eine Skateboardanlage sowie im Sommer eine Freilichtbühne für Open-Air-Veranstaltungen.
    10. Die eindrücklichen roten Backsteinbauten der Kulturoase Schlachthof Tübingen beherbergen heute eine Ausstellungshalle, ein Sommernachtskino, eine Disco sowie in der ehemaligen Schlachthof-Gaststätte das Restaurant Africa.
    11. «Ausgeschlachtet» heisst der Verein, der im alten Schlachthof von Karlsruhe seit 2010 den Kreativpark Karlsruhe betreibt.
    12. Ein besonders inspirierender Ort ist die Città dell’Altra Economia am Tiber, mitten in Rom: auf 3'500 Quadratmetern Fläche gedeihen auf dem Areal des ehemaligen Schlachthofs verschiedenste Initiativen und Unternehmen. Allen gemeinsam ist, dass sie Wege suchen und aufzeigen, hin zu einer alternativen, nachhaltigen Wirtschaft…
    13. Die Stadtbehörden von Lugano zerstören ihren alten Schlachthof (das autonome Kulturzentrum «Molino») in einer Nacht-und-Nebel-Aktion.

 

Und was macht die Stadt Biel aus ihrem Schlachthof-Areal?

 

 

MOBIMO – bau anderswo!